Der JoJo-Effekt (Teil 1)

Weltweit haben ganze Bataillone von Forscherteam’s sich dem Rätsel des JoJo-Effekts gewidmet und kommen zu dem Ergebnis, dass wegen des Beharrungsvermögens der Fettzellen (Adipozyten) jede Diät versagen muss. Ob diese Erkenntnis Allgemeingültigkeit besitzt oder ob andere Faktoren zu einer anderen Bewertung führen, soll dieser Artikel aufzeigen.


Eigentlich ist es immer das gleiche Schauspiel. Wochenlang hat man etwas dafür getan, sein Wunschgewicht zu erreichen und dann fängt die Waage vermeintlich an zu spinnen. Sie bewegt sich wieder nach oben. Arbeitskollegen, die lieben Nachbarn und selbst die eigenen Freunde wissen schnell mit einer Erklärung aufzuwarten. Das sei der JoJo-Effekt, so wissen sie ganz wichtig zu erklären. Jedoch, wenn es um das WARUM geht, fehlen bereits die schlauen Erklärungen.

Wer glaubt, mit Wasser, Brot ohne Butter, Verzicht auf Kohlehydrate und/oder Kalorien würden helfen sich die Fettzellen „abzuhungern“, der irrt gewaltig. Der ausgewachsene Mensch verfügt über ca. 80 Milliarden Fettzellen (Adipozyten). Die bleiben auch nach einer Diät existent. Diese Fettzellen haben sich bis zu einem Lebensalter von ca. 20 Jahren entwickelt. Das bedeutet ebenso, dass Kinder, die bereits übergewichtig sind, auch später Schwierigkeiten haben werden, ihr Gewicht zu reduzieren. Im Prinzip stellt sich die Frage nur, sind diese Fettzellen, nennen wir sie einmal Depots, gefüllt oder ist ihre „Füllung“ auf das ausreichende Maas reduziert. Wurde diese „Füllung“ aufgrund einer Diät reduziert, ist unser Gehirn darauf gepolt, diese wieder aufzufüllen. Unser Gehirn signalisiert, das diese Depots lediglich ein Lager für Reserven darstellen.
Diese Gedanken haben einen Namen: JoJo-Effekt.

In meinem nächsten Artikel werde ich darauf eingehen, welche Chancen bestehen den Teufelskreis des Abnehmens, mit folgendem JoJo-Effekt, zu durchbrechen. Auch werde ich auf die derzeit aktuellen Empfehlungen in Bezug auf LowCarb, Atkins-Diät und Stoffwechselkur eingehen.

Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen oder vielleicht haben Sie auch einige Tipps zu diesem Thema. Nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion hier unten, so hat jeder etwas davon.

Ihre
Anja Schreiber

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Zur Autorin

Frau Anja Schreiber ist Ärztin und studierte in Kiev | Ukraine Medizin. Sie behandelte eineinhalb Jahre lang die verstrahlten Kinder von Tschernobyl und hospitierte in Hamburg bei Prof. Dr. Hagenmüller und Prof. Dr. Layer.
Heute behandelt Anja Schreiber in Schleswig-Holstein Patienten im Bereich innere Medizin und unser Team, das Team Rita & Heinrichfreut sich über jeden Artikel, den wir in ihrem Namen veröffentlichen dürfen.

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1 Kommentar

  1. Interessante Meinung über Diät — Ich danke Ihnen für das Teilen

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